San Marino, Festung und älteste Republik der Welt

San Marino - Prima Torre - La Rocca

‘Ein Ausflug nach San Marino’

Während die anderen am Strand brutzeln, genießen Sie in luftiger Höhe die Aussicht von der Burg und die Altstadt der ältesten Republik der Welt.

Museen, Kirchen, Kuriositäten, Souvenirs und Schnäppchen locken die Besucher zu einem Tagesausflug.

Wir geben Ihnen Tipps und zeigen Ihnen die schönsten Ansichten und Aussichten.

Ausflugstipp für Adriaurlauber

Vom Strand aus ist die Festung San Marino bei schönem Wetter mit bloßem Auge zu sehen. Mächtig thronen die Türme der Befestigungsanlagen. Wem es am Strand zu langweilig wird, der sollte unbedingt einen Trip nach San Marino einplanen.

Mit dem Auto sind Sie in weniger als einer Stunde in San Marino. Es verkehren mehrere Ausflugs- und Linienbusse regelmäßig zwischen Rimini/Riccione und San Marino.
Sie wandern durch die mittelalterlichen Mauern und erklimmen die Zinnen der Burgfriede und Türme der Befestigungsanlagen von San Marino. An heißen Tagen weht hier oft ein kühlender Wind. Sie genießen den Blick in die Provinz Emilia Romanga oder den etruskischen Apenninnen während Sie in einem der vielen kleinen Restaurants, Bars und Straßencafés einen Cappuccino trinken.
Die hunderte Jahre alten Gässchen sind gefüllt mit kleinen Läden. Andenken, Souvenirs, Alkoholika, Kleidung, besonders Lederkleidung, und jede Menge Kitsch und Spielsachen werden überall angeboten. Vor allem bei schlechtem Wetter drängeln sich Touristen aus der Region durch die kleinen Straßen von San Marino.

Neben den Burgen, Türmen, Wehrgängen, den vielen Shopping-Attraktionen und guten Restaurants hat San Marino auch mehrere sehenswerte Museen zu bieten.

San Marino die älteste Republik der Welt

San Marino (Repubblica di San Marino, Beiname La Serenissima) ist die älteste Republik der Welt. Ihre Geschichte geht bis auf das Jahr 301 zurück. Die Enklave San Marino ist vollständig von Italien umgeben. Den Felskamm Monte Titano krönt die Festung La Guaita, von weitem sichtbar. Mit einer Höhe von 756 Metern ist er gleichzeitig der höchste Punkt der Republik und an seinem südwestlichen Abhang liegt die Hauptstadt. Im Osten sieht man die Berge der etruskischen Apenninen. Eine 15 km lange Seilbahn verbindet San Marino mit Borgo Maggiore.

Daten und Fakten zu San Marino

San Marino hatte Ende 2012 fast 33.000 Einwohner (ca. 84 % San Marinesen, 12 % Italiener).
San Marino ist eine parlamentarische repräsentative Demokratie. Die Verfassung von San Marino ist die älteste republikanische Verfassung und wurde noch vor der amerikanischen geschrieben. Das älteste Gesetzbuch stammt aus dem Jahr 1295.
Die wichtigsten Produkte aus San Marino sind Keramikprodukte, Fliesen, Möbel, Süßwaren, Liköre, Farben und Lacke, Textilien (Seide) und Kleidung, die überwiegend als Souvenirs an Touristen verkauft werden. Bekannt ist San Marino bei Briefmarken und Münzsammlern. Durch den Briefmarken- und Münzverkauf (ca. 10 % der Staatseinnahmen) und durch weitere touristische Einnahmen finanziert sich der Staat. Es gibt fast keine Steuern in San Marino. Seit dem 1. Januar 2002 gilt in San Marino der Euro. Wie schon zuvor eigene Lira, so prägt San Marino eigene Euro mit landesspezifischen Motiven.
“Große Preis von San Marino\” der Formel 1 fand von 1981 bis 2006 im nahegelegenen Imola statt.
Mehr zu San Marino bei wikipedia

Tipps für den Ausflug nach San Marino

Festes Schuhwerk und eine gewisse Kondition sind ein Muss, wenn man die teilweise steilen Kopfsteinpflaster zwischen den Burgen und Bergspitzen erklimmen will. Dafür wird man mit einer grandiosen Aussicht belohnt.
Parkplätze sind extrem rar und ebenso teuer. Am besten fährt man mit dem Bus zur Seilbahn und genießt in Ruhe die Aussicht über die Adria während Berg- und Talfahrt.
Alkohol ist sehr niedrig besteuert und entsprechend preiswert. Daher werden bei der Einfuhr nach Italien auch Steuern erhoben. Melden Sie Ihre mitgebrachten Waren an, wenn Sie überprüft werden. Zigaretten und Zigarren sind unwesentlich preiswerter als in Deutschland. Allerdings sind sie billiger als in Italien.
Viele der angebotenen Souvenirs stammen aus China und sind Schrott. Vor allem die vielen Schwerter, Dolche und Messer sind oft billige Imitate. Bedenken Sie außerdem, dass diese Waffen in Deutschland teilweise verboten sind.

Die schönsten Bilder aus San Marino